23.02. bis 01.3.2017

         

 

Weiberfastnacht: Do., 23.2.2017
Schull-/Veedelszöch: So., 26.2.2017
Rosenmontag: Mo., 27.2.2017
Nubbelverbrennung: Di., 28.2.2017
Am Aschermittwoch, den 1.3.2017, ist alles vorbei.

Motto dieses Jahr:

"Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck "

 
 
 
 
 
Von den Black Föös "En Kölle jebützt
 
En London mau
En New York lau
En Wien nur op de Häng
für die gnädige Frau
Die Eskimos, die maachen et met d`r Nas
Ne Italiener jitt dobei vill zuvill Jas.

En Hamburg schmecken se doch immer schwer noh Fesch.
En München Bussi, Bussi zünftig bayerisch.
Dä Paps dä läät sich dobei op de Äd.
Nur en Kölle wesse mir jenau
wie et jeiht

En Kölle jebütz, es Bütze de Luxe
Un wunder dich nit, denn dat jeiht he janz flöck.
Et Levve deit joot
häs de`t Bütze em Bloot
Dröm schamm dich doch nit
un maach einfach met.

En Kölle jebütz, es Bütze de Luxe
Dröm kumm doch ens her, denn he fings de di Jlöck.
Et Levve deit joot
häs de`t Bütze em Bloot
En Kölle jebütz, es Bütze de Luxe.

Wie die en Moskau bütz ich minge Broder nie
Un kriss de eins vum Pääd dann deit dat tierisch wih.
Für Pänz wor et ald immer dä jrößte Jenuss
ne botterweiche, zockersöße Schokokuss.

Ne Japaner böck sich wenn hä bütze will,
Franzuse bütze immer ahn de falsche Stell.
Dä Judas jing dat Bütze janz falsch ahn,
nur mir Kölsche wesse wie mer richtig bütze kann.

Kumm stell dich nit ahn
wat es schon dobei
em rubedidupp es et Levve vorbei.

Dröm bes keine Frosch
un spetz ens ding Schnüß
dann wes de en Kölle
zom Prinz wach jebütz.
 
 

 

 

Der Rosenmontagzug in Zahlen

Länge des Zuges ca. 7 Kilometer, Länge des Zugweges ca. 6,5 Kilometer, Vorbeimarschzeit ca. 4 Stunden, 99 Fest-, Prunk-, Persiflagewagen und Kutschen, 87 Traktoren, 78 Bagagewagen (diese führen das Wurfmaterial mit), 10.200 Teilnehmer, 124 Musikkapellen und 440 Pferde. Etwa 800 Wagenbegleiter sorgen dafür, dass während des Zuges niemand "unter die Räder" kommt.

Wurfmaterial: 150 Tonnen Süßigkeiten, über 700.000 Tafeln Schokolade, über 220.000 Schachteln Pralinen, über 300.000 Strüßjer (kleine Blumensträuße), Tausende Stoffpuppen und weitere kleinere Präsente.

Verwendetes Material für den Bau der Wagen, Großfiguren etc: 4.000 Meter Dachlatten, 15.000 Meter Bindedraht, 1.500 Quadratmeter Maschendraht, 320 Quadratmeter Hartfaser-/Span- und Tischlerplatten, 1.800 Kilogramm Nägel, Schrauben und sonstige Kleinteile, 2.000 Kilogramm Farbe, 2.000 Kilogramm Kleber/Kleister, 120 Quadratmeter Schaumstoff, 40 Kubikmeter Styropor, 720 Kilogramm Papier.

Beginn 11 vor 11

Dann heißt es wieder

Kölle  Alaaf!!!!

Quelle:www.koelntourismus.de 

Der Kölner Karneval ist fast so alt wie die Geschichte der Stadt selbst. So organisiert wie heute feiert man jedoch erst seit 180 Jahren.
Griechen und Römer feierten Dionysos und Saturn zu Ehren fröhliche Frühlingsfeste mit Wein, Weib und Gesang. Die Germanen feierten die Wintersonnenwende als Huldigung der Götter und Vertreibung der bösen Winterdämonen. Später übernahmen die Christen die heidnischen Bräuche. Die vorösterliche Fastenzeit wurde mit der Fastnacht oder dem Karneval (carne vale = Fleisch lebe wohl!) eingeläutet.

Im Mittelalter nahmen die Fastnachtsfreuden, die "Mummerei", oft drastische Formen an, sehr zum Verdruß von Rat und Kirche der Stadt. Verbote und Verordnungen halfen wenig, es wurde wild und fröhlich gefeiert.

 

Zum lustigen Straßenkarneval gesellten sich im 18. Jahrhundert die sogenannten "Redouten" nach venezianischem Vorbild, ausgelassene Masken- und Kostümbälle, die zunächst dem Adel und dem reichen Bürgertum vorbehalten waren. 1736 gab es in Köln die erste Redoute in einem Adelshaus am Neumarkt.

Zum WDR Live Streams der Karnevalszüge in Köln

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Knapp 50 Jahre später wurde Köln von den französischen Revolutionstruppen erobert. Doch erlaubte die neue Obrigkeit den Einheimischen "de faire son tour", ihre jecken Umzüge zu machen. Die Preußen, die kurz darauf das Sagen hatten, waren strenger, was die Kölner nicht abhielt, ihre närrische Tradition zu pflegen. Der Karneval wurde romantisiert und verbürgerlicht. Er wurde geordnet! Mit dem "Held Karneval", unserem heutigen Prinz, kam zudem eine neue Idee hinzu.

1823 wurde das "Festordnende Komitee" gegründet. Am 10. Februar des Jahres feierte Köln den ersten Rosenmontagszug unter dem Motto "Thronbesteigung des Helden Carneval".

 

                                      

                                          

 

 

Rosenmontagszug 1835 auf dem Neumarkt

 

Mit dabei waren die Roten Funken, die einstigen Stadtsoldaten, die sich auch gerade als Gesellschaft etabliert hatten, das Geckenberndchen von den Hillige Knäächte un Mägde, Jan von Werth und Kölner "Bauer und Jungfrau", als Erinnerung an die ehemals Freie Reichsstadt Köln. Damals, wie heute, steckte ein Mann im Kostüm der Jungfrau. Nach der Gründung des Festkomitees waren die Kölner nicht mehr zu halten. Eine Karnevalsgesellschaft nach der anderen entstand. 1860 ging der erste "Geisterzug" am Abend des Karnevalssamstag. Auch nach der Jahrhundertwende hielt die "Gründerzeit" der Narren an.

1902 entstand die Ehrengarde, als Begleittruppe von Bauer und Jungfrau. 1906 bekam Prinz Karneval seine Prinzengarde. Weitere Gesellschaften etablierten sich. Willi Ostermann mit seinen Liedern und die originelle Grete Fluss machten den Kölner Karneval über die Stadtgrenzen hinaus berühmt.

Die "Sitzungen" mit Büttenrednern und Liedersängern überbrückten die Zeit vom "11.11.", der Sessionseröffnung des Karnevals, bis zum Höhepunkt am Rosenmontag.

So ist es noch heute. Nun sind Gruppen wie Bläck Fööss, Höhner und Paveier, das Rumpelstilzchen oder der Werbefachmann, die Markenzeichen der "fünften Kölner Jahreszeit". Weltberühmt ist der "Stippeföttchen-Tanz" der Roten Funken, eine Persiflage auf strammes Soldatentum.

Mittlerweile gibt es ca. 160 Karnevalsgesellschaften, Heimatvereine, Viertelgemeinschaften, die das "vaterstädtische" Fest in rund 500 Sitzungen, Bällen und Umzügen feiern Höhepunkt ist noch immer der Rosenmontagszug.

(Quelle Koeln.de) 

 

Denn wenn et Trömmelche jeht,
dann stonn mer all parat
un mer trecke durch de Stadt
un jeder hätt jesaat
Kölle Alaaf, Alaaf, Kölle Alaaf!

( gefunden bei Youtube)

Und nu ein dreifaches

Kölle Alaaf,Kölle Alaaf,Kölle Alaaf

              

                                           Noch ein Tipp        

                                                           Karnevalsmuseum Köln

 

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