Der Herbst beginnt 2017 am 23.September um 11.04 Uhr und endet am 21.Dezember

Das Wort Herbst ist verwandt mit engl. "harvest", lat. "carpere" (= pflücken) und griech. "karpós" (= Frucht, Ertrag). Es kommt von indogerm. "sker" (= schneiden). Ursprünglich bedeutete Herbst "Zeit der Früchte", "Zeit des Pflückens", "Erntezeit".

Der Herbst ist die Jahreszeit zwischen dem Sommer und dem Winter, das sind die Monate September, Oktober und November.
Die Natur verändert sich: Die Tage werden kürzer, es wird später hell und früher dunkel. Die Sonne scheint schwächer, sie hat weniger Kraft, die Tage sind noch mild, die Nächte aber schon kalt, der Frost kommt. An manchen Morgen im November gehen wir im Nebel zur Arbeit, der sich vielleicht den ganzen Tag nicht verzieht. Wer mit dem Fahrrad fährt, braucht Handschuhe, Schal und Mütze oder Stirnband.

An einem windigen ,stürmischen Tag lassen die Kinder ihre Drachen steigen. Wenn das Wetter zu schlecht ist, spielen sie zuhause, bauen aus Kastanien und Streichhölzern lustige Figuren oder basteln ihre Laterne für den Sankt-Martins-Zug am 11. November.

Die Zugvögel verlassen ihre Heimat und fliegen in wärmere Länder. Im Frühling kehren sie aus dem Süden zurück.
Ende Oktober endet dann die Sommerzeit.

Die Blätter der Bäume färben sich bunt - gelb, orange, rot, braun. Die selben Farben findet man auch auf dem Markt, wo uns in warmen Tönen die Herbstblumen Astern und Dahlien und auch die Kürbisse entgegen leuchten. Braun sind die Pilze und Esskastanien(Maroni).

Für die Bauern ist die Ernte bald vorbei, und es ist Brauch, am ersten Sonntag im Oktober Gott mit einem Fest Erntedank zu erweisen.
Die Weinlese ist in vollem Gang. Der neue Wein, Federweißer, schmeckt am besten zu Zwiebelkuchen.

(Quelle "Lernwelt.de) 

 

 Der Igel

 

Der Igel hat auf der Oberseite von den Ohren bis zum Schwanz ein dichtes Stachelkleid. Die Stacheln sind an der Spitze und am Grund hell elfenbeinfarbig und dazwischen ist eine schwarzbraune Zone. Sein Fell am Bauch ist ist braun bis graubraun, die Brustmitte dunkelbraun. Ein erwachsener Igel ist ca. 1 kg schwer, seine Körperlänge beträgt 22-29 cm groß. Der Schwanz des Igels ist 2-4,5 cm lang.

Der Igel lebt in Europa bis Ostasien an Waldrändern, Gebüschen und Hecken, aber auch in Dünen. Vor allem bewohnt er Gärten und Parks am Rande der Dörfer, dort ist er oft häufiger als auf dem freien Land.

Der Igel ist ein Dämmerungs- und Nachttier, er ist nur selten tagsüber aktiv. Sein Nest besteht aus Laub und Moos und ist gerne unter Reisighaufen angelegt.

Im Winter macht der Igel einen echten Winterschlaf, das heißt, er kann seine Körpertemperatur im Winter mit der Umgebungstemperatur absinken lassen, um Energie zu sparen (andere echte Winterschläfer sind z.B. Murmeltier, Fledermäuse oder Siebenschläfer).

Igel ernähren sich hauptsächlich von Insekten, Schnecken, Würmern, Asseln, Tausenfüßlern, Föschen, Kröten, Eidechsen, manchen Schlangen und Eiern von kleinen Bodenbrütern. Gelegentlich fressen sie auch Obst, Bucheckern und Pilze.

Natürliche Feinde des Igels sind z. B. der Fuchs, der Dachs und der Uhu. Die meisten Igel werden heute durch Autos auf der Straße getötet. Wenn Igel Angst haben, dann rollen sie sich zu einer stacheligen Kugel zusammen . Dieser Trick ist allerdings auf der Straße gerade falsch, denn er schützt nicht vor dem Überfahren durch ein Auto.

( Quelle Tierlexikon.de)

 

 

 

 

 

 Herbsttag

 

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren Lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage
Die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her
Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke (1875-1926) 

 

 

 

 

Das Erntedankfest wird am ersten Sonntag im Oktober gefeiert. Man dankt Gott für die Gaben der Schöpfung und legt symbolhaft Erträge der Ernte wie Kartoffeln, Wein und Getreide vor den Altar. In einer Zeit, in der viele Menschen nur noch Milch aus der Pappe und Gemüse aus der Dose kennen, erinnern man an die Arbeit der Bauern und daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.
Erntedankfeste gab es aber schon in vorchristlicher Zeit, zum Beispiel bei Griechen, Römern und Juden. Im Jahr 1773 wurde in Preußen erstmals ein regelmäßiger Entedank-Tag eingeführt. Für die katholische Kirche in der Bundesrepublik legten die deutschen Bischöfe 1972 den ersten Oktobersonntag als Erntedank-Termin fest.

 

 

 

 

 

Mit dem Halloween-Fest werden viele Symbole verknüpft. Eines der bekanntesten ist der Kürbis. Doch kaum jemand weiß, wieso man eigentlich den Kürbis aushöhlt, eine Fratze hineinschneidet, und ihn dann als Laterne benutzt.Auch dieser Brauch stammt aus Irland, dem Land der Geschichtenerzähler. Die Iren erzählten sich die Geschichte vom bösen Trinker Jack O. Durch einen Trick, soll er den Teufel auf einem Baum gefangengehalten haben. Er wollte damit erpressen, dass der Teufel ihn nie mehr verführen würde. Im Gegenzug wollte er ihn wieder frei lassen. Als Jack O. starb, fand er weder im Himmel noch in der Hölle Platz. Das einzige was er vom Teufel bekam, war ein glühendes Stück Kohle in einer ausgehöhlten Rübe, so dass er in der Dunkelheit zwischen Himmel und Hölle wandeln konnte.So wurde die „Rübenlaterne“ vom Volk zur Abschreckung der Geister benutzt. Nachdem dieser Brauch von den Iren nach Amerika gebracht wurde, fing man an Kürbisse statt Rüben zu benutzen. Davon gab es mehr, und sie waren größer und eigneten sich daher besser. Zum Zwecke der noch größeren Abschreckung ging man außerdem dazu über Fratzen in die Kürbisse zu schnitzen. So kam es zum Jack-O-Lantern, wie wir ihn heute kennen.

 

Halloween wird am Abend vor Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert. Ursprünglich wurde es vor allem in Irland gefeiert und von ausgewanderten Iren nach Nordamerika gebracht . Im Zeitraum zum 31. Oktober wurde auch das keltische Fest Samhain gefeiert, so dass vielfach vermutet wird, Halloween könnte auf keltisches Brauchtum zurückgeführt werden. Diese Herleitung ist jedoch umstritten. Angeblich war es nach keltischem Glauben den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen.

 Die tollsten Rezepte findest Du hier

 

                 

 

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