Der Mai ist der 5. Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender(benannt nach Papst Gregor XIII).Der Monat hat 31 Tage und ist nach dem römischen Gott des Frühlings und des Wachstums,Jupiter Maius benannt.

Den Namen Wonnemonat (aus dem althochdeutschen übersetzt Weidemonat) bekam er weil ich am 3. Mai geboren wurde....*lach, nein natürlich nicht ,sondern im 8.Jahrhundert von Karl dem Großen.

 

Das Mailenied

Der Mai,der Mai,der lustige Mai ,der kommt heran gerauschet.

Ich ging wohl in den Busch und brach mir einen Mai,

der Mai und der war grüne.

Tra-la-la-la-la-lalala,der Mai und der war grüne.

(Text und Musik aus dem Siebengebirge

Walter Rein 1893-1955)

In diesem Monat konnte man das Vieh wieder auf die Weide treiben. Mit "Wonne" hat der alte Monatsname eigentlich nichts zu tun. Da die Hauptblütezeit der meisten Pflanzen erhalten im Mai ist bekam er noch den Beinamen Blumenmond.Im Mai blüht auch zum Beispiel das Mandelbäumchen

und natürlich die Maiglöckchen

                                Vom 11. bis 15.Mai sind die Eisheiligen.

                                          Mamertus  – 11. Mai
                                           Pankratius – 12. Mai
                                         Servatius   – 13. Mai                             
                                        Bonifatius  – 14. Mai
                                       Sophie       – 15. Mai
                              (Bedeutung?Klicke auf die Namen)

Nach alter Überlieferung gibt es danach keinen Frost mehr und man kann unbesorgt alle Pflanzen nach draußen stellen.

Feldmaikäfer waren in Europa ursprünglich sehr weit verbreitet, inzwischen sind sie jedoch selten geworden. Heute kann man die Tiere noch gelegentlich dabei beobachten, wie sie abends im Frühling in Laubwäldern und an Waldrändern herumfliegen.

 

Nicht zu verwechseln mit dem Marienkäfer der auch ab Mai fliegt und als Glücksbringer gilt.

 

 

Im wunderschönen Monat Mai

Im wunderschönen Monat Mai
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.
Heinrich Heine (1797-1856)
 
 

Etwa seit dem 13. Jahrhundert wird der Mai in Europa mit Maifeiern eingeläutet.In vielen Gegenden Deutschlands und Österreichs ist das Aufstellen von Maibäumen Brauchtum, länger schon existieren Feste wie Pfingsten oder die Walpurgisnacht.

Das Frühlingserwachen,nach einem langen Winter. Auch heute  findet immer noch die Maifeier statt. Überall gibt es den Tanz in den Mai.Es ist ein germanisch- heidnischer Brauch. Alles blüht und grünt und man kann wieder draußen sitzen und feiern.Man stellt den Maibaum auf und schmückt ihn bunt .Der Maibaum ist Symbol für die germanische Weltenachse.
 
 

Da es ein heidnisches Fest war, übernahm die Kirche dieses ebenso zu ihren Zwecken.
Im Harz wurde daraus z.T. "Die Walpurgisnacht".
 
 
( Kupferstich von W.Jury ,Walpurgisnachtszene aus Faust 1829 )
 
Getreu dem Motto der Kirche, alles zu verteufeln, was sie den Heiden nicht austreiben konnten, wurden Menschen, die sich an geheimen Orten trafen und ihr Maifest feierten, für vom Teufel besessen erklärt. Da der Hass der Kirche sich zu einem großen Teil gegen heidnische Frauen richtete, wurden auch meistens Frauen als Hexen verbrannt, und so entstand der Hexenkult zur Walpurgisnacht. Man erfand nämlich die Geschichte, daß sich in der Nacht zum ersten Mai Hexen auf dem Bocksberg versammelten, um Böses zu treiben.
 

Im römischen Kalender war der Mai  der dritte Monat. Im katholischen Kirchenjahr ist der Mai besonders der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet (Maiandachten), weshalb er in diesem Umfeld auch als Marienmond bezeichnet wird.Der 1. Mai ist der internationale Feiertag (bei uns gesetzlicher Feiertag) der Arbeiterbewegung.

 

Und dann ist am 2. Sonntag im Mai in deutschsprachigen Ländern  auch noch der

Muttertag 

 

 

Der Muttertag ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit dem 20. Jahrhundert in der westlichen Welt etabliert. Im deutschsprachigen Raum und vielen anderen Ländern findet er am zweiten Sonntag im Mai statt.

Der Muttertag hat seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung. Die Amerikanerin Ann Maria Reeves Jarvis versuchte 1865 eine Mütterbewegung namens Mothers Friendships Day zu gründen. An von ihr organisierten Mothers Day Meetings konnten Mütter sich zu aktuellen Fragen austauschen. 1870 wurde von Julia Ward Howe eine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Schlagwort peace and motherhood gestartet. Sie hatte das Ziel, dass die Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen.(Wikipedia)

Für meine Mami

                    

                      

    Nicht zu vergessen der

 Vatertag 

an Christi Himmelfahrt

 

 

Die Bedeutung des Vatertags und das genaue Datum sind im deutschsprachigen Raum regional verschieden. Als offizieller Feiertag hat er seine Wurzeln in den USA .Dort wird der Vatertag als ein Ehrentag für Väter ähnlich wie der Muttertag gefeiert. Zurückzuführen ist der Feiertag auf Louisa Dodd, deren Vater im Sezessionskrieg 1861–1865 gekämpft hatte. 1910 rief sie eine Bewegung zur Ehrung von Vätern ins Leben. Präsident Calvin Coolidge gab 1924 eine Empfehlung für die Einführung eines besonderen Feiertages an die Einzelstaaten der USA heraus. Präsident Richard Nixon erhob ihn 1974 in den Rang eines offiziellen Feiertages für den jeweils dritten Sonntag im Juni.Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen FeiertagChristi Himmelfahrt“ gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. Er wird auch als Männertag oder, vor allem in Ostdeutschland, als Herrentag bezeichnet. Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland gesetzlicher Feiertag Die heutige Form des Vatertagfeierns ist Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung aufgekommen und erfreut sich bei Männern immer noch großer Beliebtheit. Kernelement war dabei die „Einweihung“ der Jüngeren in die Sitten und Unsitten von "Männlichkeit".(Wikipedia)

         An meinen lieben Papi                

  

         


 Pfingsten

(von griech. πεντηκοστή [ἡμέρα], pentekostē [hēmera], „der fünfzigste Tag“) ist ein christliches Fest jüdischen Ursprunges.

Es geht auf das jüdische Wochenfest Schawuot zurück und wird wie dieses am fünfzigsten Tag nach Ostern bzw. Pessach gefeiert.

Gefeiert wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes.

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum Pfingstfest (Schawuot) in Jerusalem versammelt waren. Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.(Wikipedia)

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